Christian Audigier
Wenn es um sein Business geht, lässt er sich gerne in seinen gemütlichen Ledersessel fallen und raucht dabei Zigarillos mit einem zufriedenen Gesichtsausdruck. Wenn er mit seinen Genießerlippen die Worte "ssssigaret!" ausspricht, dauert es keine fünf Sekunden, bis ihm eine engagierte Mitarbeiterin seine geliebten Zigaretten reicht. Von hier aus redet er am liebsten über sein Lieblingsthema: Welche Promis mal wieder "sein Baby", (Ed Hardy) getragen haben. Das Erfolgsgeheimnis: Promis. "So sieht Madonna heute aus", sagt er stolz und zeigt dabei auf eines der unzähligen Promifotos, die an seiner Bürowand hängen. Man munkelt sogar, dass Audigier in Kürze eigene Modekollektionen mit Madonna herausbringen soll. Und sein guter Freund "King of Pop" Michael Jackson signalisierte Gerüchten zufolge ebenso, dass er potenziell an einer Modekollektion gemeinsam mit Christian interessiert ist. Nicht zuletzt darum sagen viele Fashion-Kritiker Audigiers Karriere noch weite Sprünge voraus.

Christian Audigier, treibende Kraft hinter den Modelinien "Ed Hardy" und "Van Dutch", kennt sich aus. In seiner Branche, bei seinen Mitbewerbern und vor allem bei den Stars. Kaum ein anderer Manager kann so gute Beziehungen zu Stars und Celebrities vorweisen als Mr. "Ed Hardy" persönlich. Er ist das "Alphatier" unter den Modedesignern - keine andere Kleiderkollektion wird derzeit so oft von Promis getragen wie "Ed Hardy". Zuerst Van Dutch, jetzt Ed Hardy. Christian Audigier scheint ein echtes Multitalent in seiner Branche zu sein. Er lebt den "American Dream": Angefangen als unbedeutender Jeansverkäufer machte er sich seinen Weg in die Modebranche. Keine Herausforderung zu groß und kein Ergebnis ist gut genug für seine Anforderungen an sich und seine Marke. Sein Büro, oder besser: Headquarter, gleicht einem Museum der Popkultur. Das fast 4000 qm umfassende Gelände in LA hat Pinball-Maschinen, Motorräder und übergroße Statuen von Comichelden. Schreibtische, Computer, Großbüro-Luft? Fehlanzeige bei Audigier.
